Wollen wir das nicht alle? Sexy Mamis sein? Eine straffe und reine Haut haben, unnötige Kilos los werden und OBWOHL und gerade WEIL wir Mamis sind die Blicke aus der Männerwelt genießen? Aber wie schaffen wir das bei diesem Pensum, das wir jeden Tag bewältigen und das dazu mit so wenig Schlaf?

Ich werde nächstes Jahr 40 und ich glaube man sieht mir das nicht an, oder? Wie ich das mache, liest Du hier. Und wirklich jeder kann die Punkte in seinem Tempo umsetzen. Ich bin alleinerziehende Zweifachmami, selbstständig und habe noch keine Betreuung für das Baby… Wenn ich es schaffe – dann schaffst Du es auch.

Hier kommen meine erprobten Tricks:

kommt 9 Monate - geht 9 Monate

kommt 9 Monate – geht 9 Monate

Übrigens: Auf dem Foto oben seht Ihr meinen relativ aktuellen Stand. Neun Monate nach der Geburt meines zweiten Sohnes war meine Silhouette schon wieder fast die Alte. Über die letzten Jahre habe ich aber viele gute Tricks kennengelernt, die garantiert funktionieren. Und diese werde auch ich wieder im neuen Jahr ganz gezielt umsetzen, denn ich habe wieder genug Energie nachdem das erste Babyjahr fast um ist und ich lasse Euch auch an meinen Fortschritten teilhaben. Meine persönlichen Baustellen: Müde Augen (kein Wunder nach diesen Nächten), Haut teilweise schlaff und Hautbild insbesondere an den Oberschenkeln und Oberarmen nicht gut (unreine Haut). Bauch kann besser und es können nochmal 2-3 kg verschwinden (die Weihnachtskilos, die auf dem Bild noch nicht da waren ;)).

Und jetzt nehme ich Dich mit durch meinen Tag:

1. Ölziehen

Was soll das denn? Ganz einfach. Das ist eine ganz, ganz einfache ayurvedische Methode um täglich zu entgiften – und zwar auf eine Art und Weise, die in jeder Lebensphase möglich ist. Für die Zahngesundheit ist das perfekt. Und wie geht das? Direkt nach dem Aufstehen und bevor Du irgendetwas trinkst, nimmst Du einen EL Öl (Sonnenblumenöl oder Kokosöl) in den Mund und ziehst es für einige Minuten durch die Zähne und den ganzen Mund, bis das Öl richtig anfängt zu schäumen. Danach unbedingt ausspucken und gründlich die Zähne putzen. Sämtliche Bakterien, die wir nicht brauchen und die sich in der Nacht im Mund angesammelt haben, verlassen auf diesem Weg wieder Euren Körper. Außerdem werdet Ihr lästigen Mundgeruch los. Für mich seit Jahren der Start in den Tag. Allerdings geriet es bei mir in den letzten Monaten auch in Vergessenheit vor lauter Baby Baby Baby….. Deshalb Punkt 1 auf meiner Liste.

2. Ingwerwasser

Nach dem Ölziehen gibts dann etwas Ingwerwasser, welches Euer Verdauungsfeuer (auch nach Ayurveda) anheizt. Dafür köchelt Ihr Wasser mit klein geschnittenem Ingwer für 20 Minuten auf kleinerer Stufe und trinkt dann erstmal ein Glas. Wichtig ist: vor den Mahlzeiten. Und warum ist das Verdauungsfeuer jetzt so wichtig? Ganz einfach: damit Ihr genug Verdauungssäfte produziert und so die Nährstoffaufnahme eindeutig verbessert. Irgendwie müssen wir ja unserer Mangelernährung entgehen ;). Spaß beiseite: das Ingwerwasser ist einfach grandios. Natürlich könnt Ihr es auch mehrfach am Tag trinken. Vor allem wenn es kalt ist, denn Ingwer wärmt uns von innen. In der Schwangerschaft bitte den Ingwer nur sparsam verwenden. Er könnte die Wehentätigkeit anregen. Also gerne einfach mal Eure Hebamme drauf ansprechen.

3. Trockenbürsten

Das Trockenbürsten könnt Ihr direkt morgens nach dem Aufstehen oder vor dem Duschen machen (bitte unbedingt vor dem eincremen). Die Haut ist unser größtes Organ und wir scheiden sehr viele Gifte über die Haut aus. Durch das Trockenbürsten aktivierst Du das Lymphsystem und unterstützt die Entgiftung über die Haut. Außerdem kommt so der Kreislauf in Schwung. Verstärkt wird das Ganze natürlich durch Wechselduschen oder einfach einer kalten Dusche. Wenn Ihr damit Probleme habt, versucht doch einfach mal am Ende des Duschens für einige Sekunden das Wasser so kalt wie möglich zu drehen. So könnt Ihr Euch in Gradienten vortasten. Nun aber zum eigentlichen Trockenbürsten.

Quelle: http://fascial-trainer.eu

 

Wie macht Ihr das? Ihr benötigt eine Bürste (z.B. von Jentschura) und bürstet mit leichtem Druck und in geraden Strichen die Haut. Und Ihr beginnt mit dem rechten Fuß, bürstet erst außen dann innen in Richtung Rumpf. Am Oberschenkel und Po könnt Ihr kreisende Bewegungen machen. Danach das linke Bein und nun der rechte Arm. Außenseite nach oben zur Schulter – und dann wieder die Innenseite und nun der linke Arm. Am Bauch und den Brüsten bitte wieder kreisende Bewegungen. Ach herrlich. Das tut so gut morgens und weckt die Lebensgeister. Außerdem wird alte Haut dadurch entfernt. Eure Haut wird deshalb weicher und straffer. Erwartet aber keine Wunder innerhalb von wenigen Tagen. Das ist eine Sache, die über Wochen und Monate angewendet werden muss – am besten für immer – genau wie das Ölziehen.

4. Kokosöl

Kokosöl als Naturprodukt z.B. das von Dr. Georg (das nutze ich schon seit geraumer Zeit) ist einfach toll, weil man sich unnötige Body Lotions getrost sparen kann. Es riecht nicht nur gut, sondern verfügt über einen hohen Anteil an Laurinsäure, die das Säure-Basen-Gleichgewicht der Haut unterstützt und aktiv gegen Keime, Pilze und Bakterien wirkt – wissenschaftlich bestätigt. Es schenkt uns Feuchtigkeit und wirkt aktiv der Hautalterung entgegen. Ihr könnt es auch als Mittel für die Haare verwenden. Ich nutze es hauptsächlich für mich und die Kinder zum einölen nach dem Duschen. Bitte achtet auf gute Qualität. Billiges Kokosöl oder das falsche Produkt ist eher schädlich und riecht sehr unangenehm. Ich kaufe mein Öl immer bei Keimling (Affiliate Link) und kaufe direkt 1 kg. Im Vergleich zu den Kosten von Body Lotions ist das sogar sehr günstig, denn 1 kg hält recht lange. Ich habe das große Glas dann in der Küche zum braten oder für rohköstliches Essen und fülle immer in ein kleines Glas fürs Bad ab und regelmäßig auf.

5. Frisch gepresste Säfte

Mhhhhhhmmmmmm. Frische Säfte – und das am besten mehrmals pro Woche liefern uns sehr viele Nährstoffe in komprimierter Form und sind leicht verdaulich, wenn wir sie am besten morgens oder am Vormittag in kleinen Schlücken trinken. Dafür braucht Ihr aber wirklich einen guten Entsafter – am besten einen der sehr schonend presst und Euch die maximale Nährstoffausbeute garantiert. Ich selbst habe die Solo Star, liebäugele aber mit der Green Star (Affiliate Link). Mein Lieblingsrezept ist eine Mischung aus Karotten, Äpfeln und Rote Beete – oder wahlweise Orange. Mit diesen beiden genannten Saftpressen könnt Ihr aber auch frisches Weizen – oder Gerstengras entsaften – was mit den Zentrifugalpressen aus dem Elektromarkt leider nicht funktioniert. Daher haben die Hochleistungspressen auch ihren Preis. Einen Tropfen gutes Leinöl nicht vergessen, damit die fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können.

frische Säfte

6. Grüne Smoothies

An anderer Stelle habe ich ja schon einmal den besonderen Wert von Grünen Smoothies erwähnt. Da sie so toll püriert sind, kommt der Körper besonders leicht an die Nährstoffe. Außerdem machen sie satt und schmecken sehr sehr lecker. Am besten benutzt Ihr auch hier einen Hochleistungsmixer, wie z.B. den Vitamix (Affiliate Link).

Ihr könnt der Einfachheit halber einen Tag Saft und einen Tag einen Smoothie machen. Bitte denkt daran das Blattgrün gut abzuwechseln und benutzt nicht zu viel Spinat wegen der Oxalsäure. Klasse im Winter ist z.B. Feldsalat und von Frühling bis Herbst sind Wildkräuter ideal.

Grüner Smoothie

 

7. Grüner Tee und Matcha

Grüner Tee enthält sehr viele Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Und die lassen Euch nicht nur altern, nein sie schädigen Eure Zellen nachhaltig. Über die Wirkung von Grünem Tee habt Ihr sicherlich schon sehr viel gelesen, da auch Matcha Tee in aller Munde ist. In der Stillzeit müsst Ihr Euch mengenmäßig wegen des Koffeins natürlich zurückhalten. Ich liebe meinen Matcha-Latte am Morgen.

Matchaschale

 

8. Rohkostanteil 50-80%

Rohe Nahrung liefert uns Nährstoffe ohne Ende. Aber sie muss wirklich frisch sein und auch korrekt zubereitet werden. Worauf Ihr genau achten müsst, erfahrt Ihr z.B. während einer persönlichen Beratung mit mir. Beginnt Euren Rohkostanteil langsam zu steigern bis Ihr bei 80% seid. Die allgemeine Empfehlung lautet ja etwa die Hälfte als ungekochte Frischkost zu sich zu nehmen. Geht gerne darüber hinaus und achtet mal darauf wie Ihr das vertragt. Am besten einfach nur bis 16 Uhr Rohkost einbauen und am Abend dann etwas gegartes. Es gibt nämlich auch Nährstoffe, die erst durch den Garprozess richtig aufgenommen werden können. Also ist auch beides wichtig. Rohkost – vor allem grüner Farbe – wirkt außerdem sehr basisch auf unseren Körper.

Vegane Wirsingröllchen

9. Fertigfraß eliminieren

Dieser Punkt ist sehr schnell erklärt. Soweit es geht und am besten komplett wird Fertigessen eliminiert. Kocht selbst. Mit einer guten Planung ist das möglich. Es gibt so viele Gerichte, die sich wirklich blitzschnell zubereiten lassen.

Die Fertigprodukte enthalten überwiegend einfach viel zu viele Zusatzstoffe, Zucker, meistens Weißmehl und falsche Fette. Die Aufstriche sind zwar nicht typisch Fertigessen, aber z.B. fast immer auf Sonnenblumenölbasis, was uns aber komplett unser Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Säuren zerschießt. Klar könnt Ihr mal einen Fertigaufstrich kaufen – aber dann bitte den Richtigen. Ich hab neulich im Bioladen wirklich jeden einzelnen umgedreht und festgestellt, dass wirklich nur bestimmte Aufstriche von Zwergenwiese auf Rapsölbasis sind (Serie Sendi, Bruchesto, Arrabitom etc.). Wahrscheinlich gibt es noch die ein- oder andere Marke, die auch mit Rapsöl arbeitet.

In anderen Fertigprodukten finden sich Transfettsäuren mit denen unser Körper mal gar nix anzufangen weiß und die er dann so richtig schön in unserem Bindegewebe ablegt. Kaufen wir im Bioladen ist das ganze weniger schlimm, aber bei konventionellen Produkten…Puuuuh. Da wird mir ganz übel. Also schaut mal auf die Zutatenliste. Je kürzer und je verständlicher desto besser. So könnt Ihr dann auch „gut“ von „böse“ unterscheiden. Glücklicherweise gibt es auch immer mehr gute Produkte, die uns Veganern das Leben ein bisschen erleichtern und vertretbar sind.

10. Genussgifte sind out

Zigaretten sind scheiße. Punkt. Sie lassen Euch altern und verursachen viele Krankheiten. Erst recht bei Euren Kids wenn sie passiv rauchen. Also tut Euch den Gefallen und legt dieses Laster ab. Ich hab leicht reden. JA. Aber ich hab es auch geschafft. Alkohol ist ja bekannterweise auch nicht wirklich gesund und gehört daher auch auf die Schwarze Liste. Ein Gläschen Rotwein in Ehren, kann Euch aber keiner Verwehren. Wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst.

11. Wasser

Trinken, trinken und nochmals trinken. Und dann am allerbesten Wasser. Gerade in der Stillzeit sehr sehr wichtig. Am Beispiel meiner Haut sehe ich sofort ob mein Flüssigkeitshaushalt stimmt oder nicht. Die unreine Haut an den Oberschenkeln und Oberarmen bessert sich sofort mit gesteigerter Flüssigkeitszufuhr.

 

12. vegane Ernährungspyramide

Bitte beachtet die vegane Ernährungspyramide. Diese von PETA ist z.B. ganz toll. Hier seht Ihr auch die Wichtigkeit von Wasser und Gemüse. Hülsenfrüchte aber nicht vergessen. Yum….

13. Maß halten

Nun was meine ich mit Maß halten? Egal in welche Ernährungslehre man schaut: Ernährung in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), Ayurveda oder schon die weise Hildegard von Bingen: alle sprechen vom Maß halten. Das bedeutet im Klartext: überfresst Euch nicht. Wenn Ihr in der richtigen Atmosphäre esst und genug kaut, dann merkt Ihr auch rechtzeitig, wenn Ihr satt seid. Hört einfach auf kurz bevor Ihr den Punkt erreicht und baut Euch lieber ne Zwischenmahlzeit ein (vor allem wenn Ihr stillt auf ausreichende Energiezufuhr achten). Durch ein ständiges zuviel überfordert Ihr Euer komplettes Verdauungssystem. Es bleiben unentwegt unverdaute Reste übrig, die so in den Dickdarm gelangen und dann dort von den Bakterien verdaut werden. Auch das führt letztendlich zu sehr unangenehmen Nebenwirkungen und ist unter anderem auch verantwortlich für schlechte Haut und 1000 andere Dinge, die wir nicht brauchen.

14. Bewegung

Beim Thema Bewegung habt Ihr freie Wahl. Das hängt natürlich auch von der genauen Lebensphase ab in der Ihr gerade seid. Mit Babies eignen sich Spaziergänge. Mindestens 30 Minuten – 5x pro Woche. Walken funktioniert auch super mit Kinderwagen. Und natürlich gerne länger als 30 Minuten. Sind die Kinder größer, könnt Ihr wieder joggen (während der Stillzeit bitte aufpassen, denn Eure Bänder sind immer noch elastischer und das führt schneller zu Verletzungen). Belohnt werdet Ihr dann z.B. mit solchen Bildern – nur live:

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Ihr könnt auch jegliche andere Bewegung nutzen. Tanzen, Kurse etc. Aber die Spaziergänge empfehle ich unabhängig davon. Dann eben einfach nur weniger. Oder baut schöne Strecken auf Eurem Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit ein. Warum? Ganz einfach: weil Ihr richtig raus kommt aus Eurem Kopf und das Gedankenkarussel mal unterbrechen könnt.

15. Meditation & Yoga

Wenn wir zu uns selbst finden, in uns ruhen – dann sind wir ausgeglichen, kommen viel besser mit schwierigen Situationen klar und können auch Stress besser handeln. Natürlich wirken wir dadurch auch auf andere viel attraktiver, denn unsere Ausstrahlung verbessert sich weil wir uns wohl fühlen. Wir beugen außerdem allen möglichen Wehwehchen vor und halten unseren Körper beweglich; trainieren sämtliche Muskeln. Und da Stress den Körper übersäuert und Meditation & Yoga Stress abbauen, hilft es uns auch den Körper basisch zu halten. Dadurch bleiben wir länger jung und frisch…

Quelle: www.brigitte.de

16. Ich bin schön: Liebe Dich selbst

Ehrlich gesagt ist das einer der wichtigsten Punkte, denn wenn wir uns wirklich selbst lieben, dann tun wir uns automatisch Gutes und die anderen Punkte auf der Liste werden viel leichter und geschehen automatisch. Es hat nichts mit Egoismus oder Egomanie zu tun, sondern sollte das Normalste der Welt sein. Und nur wenn wir uns wirklich selbst lieben und so annehmen wie wir sind – als etwas ganz Besonderes – wird uns auch jemand anders lieben können. In der Gesellschaft ist das ja noch etwas verpönt. „Der oder die ist ja total selbstverliebt!“. Was ist schlecht daran? Es bedeutet doch nicht das wir uns nicht um andere kümmern und uns der Rest der Welt egal ist. Natürlich gibt es auch solche Menschen, aber meine Erfahrung ist genau das Gegenteil. WEIL wir uns selbst lieben, mit uns im Reinen sind und von Liebe erfüllt sind, sind wir nicht zwanghaft darauf angewiesen Liebe von anderen zu bekommen. Dadurch sind wir in der Lage andere Menschen mehr zu lieben. Egal ob damit der Partner oder Freunde oder die Familie gemeint sind. Es ist Liebe ohne Bedingung. Was mir dabei hilft:

Buchtipp: Robert Betz – „Wahre Liebe lässt frei!“

Außerdem die kostenlosen Online Seminare von Robert Betz. Die liebe ich auch sehr.

17. Mach Dich hübsch und gönn‘ Dir was

Wer kennt das nicht: der Alltag, diese ganzen Belastungen und ToDo Listen. Gerade als Mutter in der heutigen Welt muss man sich mindestens 4-Teilen. Haushalt, Kinder, Job und dann auch noch man selbst? Letzteres kommt dabei häufig zu kurz und die Spirale nimmt ihren Lauf.

Wir schauen uns im Spiegel an und kennen uns nicht wieder. Das ist doch nicht die Frau von früher? Was ist nur mit mir passiert? Schnell finden wir uns dann in einer Opferrolle: „Ja so ist das eben als Mami. Man ist dann nicht mehr wichtig. Alles andere hat Priorität. Mein Mann sieht mich gar nicht mehr…“!

Falsch: Wir sind wichtig und auch wir sind auf der Prioritätenliste nicht das Schlusslicht. Es ist wichtig für Euch und Eure Partnerschaft, dass Ihr Euch um Euch selbst kümmert anstatt Euch gehen zu lassen und alles andere als wichtiger empfindet. Natürlich: die Babies und Kids brauchen Euch und müssen zuerst versorgt sein. Auch im Haushalt muss das Wichtigste einfach erledigt werden. Aber man muss nicht 3x am Tag saugen und das Klo putzen – das muss man nicht mal täglich. Außerdem können ältere Kinder hier wunderbar mit einbezogen werden und lernen gleich was es bedeutet einen Haushalt zu führen. Auch die Männer können Aufgaben übernehmen – auch wenn sie arbeiten. Vergesst nicht: Mami zu sein ist ein 24/7 Job. Die Papis haben eine 40-Stunden Woche und müssen dann zuhause auch mit ran.

Es muss auch nicht viel sein was Ihr für Euch tut. Aber die tägliche Dusche wirkt Wunder ;)… Haare waschen oder zumindest gut kämmen und ein Haarband rein. Ein bisschen Wimperntusche oder mehr – oder auch nix – je nachdem wie Ihr Euch wohl fühlt. Auch bequeme Klamotten können gut aussehen – auch mit einem Fleck von Babies Essen.

Was ich konkret tue: Nach meinem Morgen-Matcha während das Baby frühstückt und der Große auf dem Weg in die Schule ist, geht’s ab unter die Dusche – mit meinem Trockenbürstenprogramm vorweg. Dann schön eincremen (wann immer die Zeit dafür da ist – an manchen Tagen muss auch ich drauf verzichten). Dann Haare kämmen (notfalls lufttrocknen lassen) und schminken. Das Baby ist solange in der Wippe und wird nebenbei noch irgendwie bespasst. Außerdem lackiere ich mir regelmäßig die Finger- und die Fußnägel. Machmal müssen aber auch die nackt bleiben. Es gilt wie immer: kein Stress. Fußpflege: Hornhaut weg machen und immer gut eincremen. Auch im Winter! Top! Spitzen schneiden lassen beim Billig-Frisör und danach ne Henna-Tönung (aber sehr selten). Und ab und zu im Winter findet man mich im Sonnenstudio. Ich weiß das ist umstritten – aber ich brauche das Licht und mag einfach nicht aussehen wie eine Leiche. Aber entscheidet das einfach selbst ;). Wenigstens sind die Falten dann etwas dunkler… 😉

Wichtig: Ihr tut das für Euch, Euer Selbstwertgefühl und damit auch für Eure Partnerschaft. Und hey: auch der Daddy sollte sich Mühe geben. Wir Frauen haben auch keinen Bock auf einen ungepflegten Schluffi, oder?

Ganz große Ausnahme übrigens: das Wochenbett und auch noch die Zeit danach… Dann lasst Ihr einfach auch mal den Schlafanzug bis abends an ;)… Aber das ist ja eigentlich klar.

Und wenn möglich gönnt Euch mal ein neues Teil: Klamotten, Schuhe… Es muss auch nichts großes oder teures sein. Meiner Erfahrung nach kann man auch alte Dinge neu kombinieren. Aber vielleicht liegt das nur an meinem riesigen Kleiderschrank. Und zu guter letzt: trefft Euch mit Euren Freunden!

mutterschiff

18. Negative Gedanken und Stress sind tabu

Der größte Wandel vollzieht sich allerdings sobald Ihr sämtliche negative Gedanken aus Eurem Kopf verbannt und wenn Ihr Euch nicht ständig stressen lasst.

Negative Gedanken ziehen weiteres Negatives an. Positive Gedanken bewirken Positives. Und alles was Euch passiert hat letztendlich einen guten Grund. Auch Dinge, die im ersten Augenblick unbegreiflich und schlecht sind, sollen Euch etwas lehren und Euch im Leben weiter bringen

„Die schlimmsten und härtesten Phasen des Lebens entpuppen sich irgendwann als unser größtes Geschenk.“

… An dieser Stelle könnte ich alleine einen ganzen Blogartikel verfassen. Stattdessen seht Ihr hier meine Buchtipps zu dem Thema:

Rhonda Byrne – „The Secret“, „The Power“ und „The Magic“

John Strelecky – „Das Café am Rande der Welt“, „The Big Five for Life“, „Safari des Lebens“ und „Wenn Du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld“

Louise Hay – „Heile Deinen Körper“ und „Du kannst es!“

Eckhart Tolle – „Leben im Jetzt – das Praxisbuch“

19. Lebe, liebe und lache!!!

Das Leben geschieht JETZT. Nicht gestern oder morgen. Also lebt es im jetzt und liebt Euch selbst und Eure Mitmenschen und Eure Umwelt. Auch die Leute, die noch Fleisch essen. Sie wissen es noch nicht besser. Wir müssen uns nicht über sie grämen. Jeder hat sein eigenes Tempo und seine eigene Geschichte. Wir sollten aufhören alles und jeden zu verurteilen und uns um uns selbst und unsere Familie kümmern und einfach das tun, was wir selbst tun können. Und von manchen Dingen oder Menschen muss man sich auch mal (in Frieden!!!) trennen, damit man wieder leben, lieben und lachen kann. In Liebe und Frieden trennen von Personen funktioniert wenn man weiß, dass er oder sie nicht besser handeln konnte – aber für das Thema schaut mal wieder bei Robert Betz nach ;).

Facebook-Fund

Facebook-Fund

Und LACHE: eine gute Portion Humor löst einfach alles. Lachen schüttet sofort gute Hormone aus und baut Stress ab. Das Leben lebt sich leichter, wenn man viel lacht und nicht alles so bitterernst nimmt. Habt Ihr lieber einen Stock im Arsch oder Lachfalten? Die Antwort ist doch klar, oder?

Lache

20. Die gute Nachricht zum Schluss: Sünden sind erlaubt

Keep it simple und mach Dich nicht verrückt. Gönn Dir mal Schoki, Kuchen oder Pizza – natürlich alles vegan ;)… und gräme Dich nicht, sondern freue Dich darüber. Übertreibe es einfach nicht. Aber wir Mamis haben echt ein ordentliches Tagespensum und sollten uns nicht alles verkneifen, sondern uns auch mal genussvoll zurückziehen – soweit das möglich ist ;)–

Schokocreme

PDF Liste downloaden

Das war auch schon alles. Viele Dinge machst Du vielleicht sowieso schon oder weitestgehend. Den Überblick über alle Punkte behältst Du mit meiner Liste zum Aufhängen.

Downloade Dir mein Gratis-PDF und hänge es auf…. Ins Bad, an den Kühlschrank oder wo auch immer Du regelmäßig hin schaust: 20 gute Vorsätze

Und zum guten Schluss sei noch erwähnt: das alles ist ein Spiel, welches mit Leichtigkeit statt mit Verbissenheit gespielt werden sollte. Wir müssen niemandem Rechenschaft ablegen, wir müssen nicht perfekt sein, wir können Fehler machen, können sündigen, können einige Kilos zu viel haben. Wir sind Mamis und leisten Großartiges für unsere Familie, unsere Kinder und die Gesellschaft. Wir brauchen nicht Size Zero nach der Geburt und überhaupt. Das ist eh ungesund – es sei denn Du bist von Grund auf so veranlagt. Vergleiche Dich nicht mit den Frauen in den Zeitschriften… Was wir dort sehen ist ohnehin nicht echt und Du bist einfach Du. Mit allen Ecken und Kanten… Und so sollst Du Dich lieben.

Lies nächste Woche wie Du diese Liste auch wirklich umsetzen kannst ohne in Stress zu geraten. Folge mir auf Facebook damit Du auch über die Erscheinung des Beitrages informiert bist.

Bis dahin wünsche ich Dir einen wundervollen Jahresanfang.

Deine Carmen