Kennen wir das nicht alle? Das neue Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze sind groß. Endlich mehr Sport, endlich gesünder essen… Und nur wenige Tage danach haben wir die ersten Vorsätze schon gebrochen… Oder wir nehmen uns erst gar nichts mehr vor, weil wir ohnehin schon wissen, dass das nix wird? Muss das sein? Nein das muss nicht sein. Wie Du gute Vorsätze umsetzen kannst ohne in Stress oder Frustrationen zu geraten und sie auch durchhältst, verrate ich Dir jetzt:

Was ist eigentlich die Problematik mit guten Vorsätzen?

Wir nehmen uns zu viel vor. Die Veränderungen sind zu groß. Sie kommen alle auf einmal. Und der Mensch ist ein Gewohnheitstier, ist also an seinen alten Trott gewohnt. Ihr seht: es kann nicht funktionieren.

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In meinem letzten Beitrag habe ich sogar 20 gute Vorsätze detailliert formuliert. Das ist ganz schön viel. Ihr fragt Euch an dieser Stelle bestimmt wie das jetzt dann überhaupt gehen soll.

Es gibt einen sehr einfachen Trick

Es ist: Timing. Klar. Wir starten völlig übermotiviert ins neue Jahr frei nach dem Motto „Dieses Jahr wird alles anders“. Aber das kann nun mal nicht klappen – oder wenn nur für kurze Zeit. Wie Attilas 30-Tage-Challenge. Sowas geht, verlangt aber völlige Aufmerksamkeit für die neue Situation. Und zwar so sehr, dass das restliche Leben fast auf der Strecke bleibt. Ich kenne das, habe die Challenge selbst öfter gemacht. Klar wird’s irgendwann leichter – eben weil wir uns dran gewöhnt haben. Aber zunächst einmal müssen wir unser Leben völlig umkrempeln. Gerade mit Kindern, Job, Haushalt und Partnerschaft ist das nur mit riesigen Anstrengungen möglich.

Die Vorgehensweise

Hängt Euch die Liste mit den guten Vorsätzen, die Ihr übrigens jederzeit in Angriff nehmen könnt – und nicht nur im neuen Jahr, an einen gut sichtbaren Platz.

Liste aufhängen

Ich habe sie am Kühlschrank, wie Ihr hier seht. Schaut Euch die Liste durch und stellt Euch folgende Fragen. Was setzt Ihr vielleicht ohnehin schon gut um? Was macht Ihr schon teilweise? Und was macht Ihr momentan noch gar nicht? Markiert Euch die einzelnen Punkte:

Die Liste

Ich mache Haken für Dinge, die ich schon mache, Tilden für Dinge, die noch nicht 100%ig sitzen und Kreise die Sachen ein, die mir noch bevorstehen. Am schönsten war der Haken hinter „Sünden sind erlaubt“. Ich glaube den haben wir alle, oder? 😉

Das nächste was Ihr tun könnt: woran wollt Ihr arbeiten? Sucht Euch einen oder maximal zwei Punkte, die Ihr nun konkret umsetzen wollt. Das könnte einer mit Tilde oder ein eingekreister sein. Ich habe Ölziehen gewählt, weil das ganz easy für mich ist und ich sicherlich wieder schnell drin bin. Das größte Problem war bei mir: ich war morgens zu müde und verpeilt um dran zu denken. Und bis ich in der Küche stand, hatte ich keine Lust mehr. Jetzt hab ich die Flasche mit dem Öl ins Bad gestellt und lege abends einen Löffel daneben. Prompt läuft das. Nun lasse ich mir ein bisschen Zeit und dann gehe ich den nächsten Punkt an.

Die Punkte mit den Tilden laufen weiter wie bisher. Sie stressen mich aber nicht wenn es noch nicht täglich klappt. Natürlich könnt Ihr Euch auch was gönnen oder Saft/Smoothies machen, wenn diese Punkte noch gar nicht bearbeitet wurden. Oberste Regel: No stress!!!

Und so nehmt Ihr Euch Punkt für Punkt vor. Die Reihenfolge bestimmt Ihr selbst und von Woche zu Woche.

Jede Woche ein neuer Punkt!

Bis irgendwann überall Haken sind. Sobald Ihr alle Punkte jeweils ca. 3 Wochen durchgezogen habt, gehen sie in Gewohnheit über und sind dann normal in den Alltag integriert.

Und was, wenn Ihr mal inkonsequent wart?

Einfach weiter machen. Einfach wieder anfangen. Die Liste wieder ausdrucken, aufhängen und wieder loslegen. Kleine Rückschläge erschüttern nicht, sie sind maximal eine kleine Unterbrechung. Wir können einfach weiter machen, wo wir aufgehört haben. Es ist sogar wichtig, nicht immer so streng mit sich selbst zu sein.

Termine setzen

Damit meine ich „Kontrolltermine“. Dann holt Ihr auch wieder die Liste raus und macht kurz einen Check ob Ihr alles soweit noch durchzieht. Diese Termine können alle 3 Monate sein – oder sogar nur alle 6 Monate. Heute ist es ja sehr einfach im Smartphone einen Serientermin mit Erinnerung einzutragen.

Lasst Euch im Übrigen von Hürden nicht abschrecken. Ich habe vorgestern eine Gesichtsmaske (Anti-Aging ;)) aufgetragen und ein basisches Fußbad (Affiliate Link) gemacht (Punkt „Mach Dich schön und gönn Dir was“) – obwohl das Baby noch rum krabbelte vorm schlafen gehen. Denn leider ist Babies Schlaf immer noch unterbrochen und das ist dann doof, wenn die Füße im Wasser stecken ;)… Wie das aussah, siehst Du hier:

gönn Dir was

Oh da kann das Baby aber schön plantschen

Oh da kann das Baby aber schön plantschen

Baby war schneller...

Baby war schneller…

Also Ihr seht: ich erkämpfe mir meine Zeit auch ;)….

Viel Erfolg

Viel Erfolg

Viel Erfolg wünscht

Eure Carmen

P.S.: Schreib doch jetzt ein Kommentar welche Erfahrungen Du mit guten Vorsätzen gemacht hast.