Falls dir meine kurzes „About“ noch nicht gereicht hat und du mehr über mich, meinen Werdegang, meine Familie, meinen Antrieb – also das WARUM hinter den Hummeln in meinem „Mors“ – und meine Vision wissen möchtest, bist du bei diesem Artikel genau richtig. Falls dich das weniger interessiert, dann klick lieber weiter zu anderen Beiträgen ;)

Geburt – Kindheit – Ernährung

Das erste Foto von mir. Wie in den 70er leider üblich hinter einer Glasscheibe abgeschottet von der Außenwelt und von meinen Eltern. Die Dame ist eine mir unbekannte Frau… Tja… Was soll man dazu nur sagen…

Ich wurde im Sommer 1977 in Eberbach bei Heidelberg geboren und wuchs in Mosbach (Baden) auf. Meine Eltern waren damals noch sehr jung und ich wohl eher ein (willkommener) Unfall. Sie waren zu dieser Zeit selbst noch in Ausbildung und sehr damit und dem Hausbau in den frühen 80ern beschäftigt.

Mit meinem Vater etwa 1978

Und mit meiner Mutter (ca. 1979)

1986 kurz nach der Tschernobyl Katastrophe kam mein Bruder zu Welt und hatte schon recht schnell Hautprobleme in Form von Ekzemen. Meine Mutter, die selbst unter ihren massiven Amalgam Zahnfüllungen und Zahnproblemen litt, nahm dies zum Anlass die komplette Familienernährung umzukrempeln. Sie kochte zwar nicht vegetarisch, aber sehr bewusst und nach Vollwertprinzipien. Die Bücher von Barbara Rütting waren aus unserem Bücherregal und der Küche nicht mehr wegzudenken. Sie kaufte eine Mühle und jede Menge große Spender mit frischen Getreidekörnern, die dann unser Treppenhaus säumten, und mahlte alles Mehl jeweils frisch – und natürlich war das alles Vollkorn. Ich begleitete sie oft auf den Markt, in den Bioladen namens Siebenkorn und ins Reformhaus. Ich hab heute noch diesen speziellen Körnergeruch in der Nase, den diesen Läden damals verströmten. Meine Schwester wurde dann im Januar 1988 geboren und unsere Familie war damit komplett. Für meine Freundinnen war ich damals irgendwie eine Exotin, wenn sie uns besuchten. Es gab schließlich nur Vollkornprodukte und all solche komischen Dinge. Sehr außergewöhnlich für die damalige Zeit. Aber gesundheitlich ging es mir prächtig…und Energie hatte ich immer für drei.

Immer in Action… Stundenlang – ob drin oder draußen. Ich war nie zu bremsen.

Am liebsten war ich bei meinem Pflegepferd…. Dieses riesige tolle Wesen…

Mit 15 im Skiurlaub

Mit 16 entschied ich mich Vegetarier zu sein und lehnte von einem Tag auf den anderen Fleisch ab. Eine richtige Begründung hatte ich eigentlich gar nicht. Allerdings aß ich noch Fisch und war damit Pescetarier. Bis heute stelle ich fest, dass die Wenigsten das unterscheiden. Wenn mir also jemand sagt „Ich bin Vegetarier“, dann frage ich immer genauer nach. Ist er Ovo-Vegetarier? Oder Ovo-Lacto-Vegetarier? Oder Lacto-Vegetarier? Oder Pescetarier? Oder ist er ein richtiger Vegetarier und isst nur noch Honig und hat seinen Lifestyle nicht angepasst? So richtig vegan ist man ja eigentlich auch erst, wenn man sein ganzes Leben vegan gestaltet. Aber wo ist da die Grenze? Ich trage heute auch noch alte Lederschuhe auf – schlicht und ergreifend weil es das Nachhaltigste ist, was man tun kann. Alternativ, und das hab ich auch schon viel gemacht, habe ich Lederprodukte in Form von Taschen und Jacken verkauft und „neue“ gebrauchte Teile gekauft. Das ist ja auch nachhaltig.

Schule – Jobbing – Ausbildung – Flamenco

Meinen Schulabschluss machte ich in einem Internat in Bayern (das Internat wurde übrigens mal als „Das Schulschloss“ auf Kika dokumentiert). Meine Noten nahmen Fahrt auf, mit meiner Ernährung ging es jedoch bergab. Nach dem Schulabschluss und mit meinem höchsten Gewicht ging ich dann für 2 Jahre nach Aschaffenburg auf eine Fremdsprachenschule. Meine Ernährung blieb so schlecht wie im Internat. Es war ja keiner mehr da, der für mich kochte. Ich brach die Ausbildung etwas vorzeitig ab – genauer gesagt kurz vor der Prüfung, weil ich von einer Lehrerin genervt war. Damals war ich noch ziemlich wagemutig (oder naiv?), verkaufte fast all mein Hab und Gut. Der Rest passte in meinen alten VW Käfer, der diesen dann samt mir nach Hamburg brachte.

Mein Käfer Paul und meine besten Freundinnen…

 

Im Februar 1997 strandete ich also in Hamburg und jobbte mich fortan durch die Gastronomie (Ich sag nur soviel: St. Pauli und die Reeperbahn hatten es mir Landei sehr angetan). Relativ schnell hatte ich dann eine Festanstellung in einem Veranstaltungszentrum (G1 – das ehemalige Gaswerk), wo ich überwiegend im Büro, aber auch in der Gastro, der Kasse, der Garderobe oder wahlweise als Künstlerbetreuerin arbeitete. Wir hatten viele große Parties dort, Konzerte und Firmenveranstaltungen.

Meine wilde Zeit… Wild genug war es aber nie…

Irgendwann war dieser geile Laden leider in der Insolvenz und ich stand vor der Frage, was ich nun mit meinem Leben eigentlich so anfangen möchte. Nach langem Hin- und Her und echten Krisen entschied ich mich dazu eine kaufmännische Ausbildung zu machen, damit ich eine solide Basis habe. Jaja – die Spießerin in mir kam durch. Relativ schnell hatte ich dann einen Ausbildungsplatz als Industriekauffrau bei der Firma ABB im Bereich Elektrotechnik. Die meiste Zeit war ich allerdings bei den großen Schiffsturboladern im Einsatz und legte dort auch meinen praktischen Teil ab. Maschinen-affin war ich schon immer, da mein Vater eine Firma für CNC-Fertigsgungstechnik hat und ich mir bereits mit 16 Jahren ein paar Kröten an der Schleifmaschine dazu verdiente. Außerdem hab ich ohnehin nur mit den Nachbarjungs mit Autos, Skateboard und BMX-Rad gespielt… Den rauen, flapsigen Umgangston – immer etwas unter der Gürtellinie – kannte ich von Kindesbeinen an und konnte daher sehr gut damit umgehen. Meine Ausbildung lief echt ganz gut, ich hatte ja schon einiges an Praxiserfahrung im Büro gesammelt und konnte daher alles Gelernte super umsetzen. Auch im schulischen Bereich flog mir das Meiste eher zu und so konnte ich meine Ausbildung schlussendlich verkürzen. Das fand ich ganz gut, denn ich stach altersmäßig ohnehin schon etwas hervor. Immerhin war ich zu Beginn schon 22, meine beiden Kolleginnen 3 und 4 Jahre jünger. In dem Alter macht das schon was aus.

Ich wurde von ABB übernommen und landete schnell in meiner Lieblingsabteilung: Marketing. In der darauffolgenden Zeit kümmerte ich mich um technische Informationstage und die große Schiffsmesse SMM, bei der ich im Jahre 2002 dann die Messestände der ABB Turbolader und der ABB Marine in enger Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung in der Schweiz organisierte. Die Eventorganisation hatte mich gepackt und ich wechselte schnell in eine bekannte Hamburger Eventagentur, bei der wir große Key-Account Kunden betreuten. Von Messeparties bis Produktpräsentationen und Incentives. Es war alles dabei. Aber es war ein extrem saugender und schlecht bezahlter Job.

15 Jahre lang tanzte ich aktiv Flamenco (und ich möchte auch unbedingt wieder anfangen). Diese Leidenschaft entdeckte ich zu Beginn meiner Ausbildung bei ABB.

Verliebt – Verlobt – Verheiratet – Mama

Zu der Zeit lernte ich auch meinen Ex-Mann kennen und lieben. Wir zogen recht schnell zusammen, heirateten nach 1,5 Jahren und ein Jahr nach der Hochzeit hatte ich schon meinen ersten Babybauch. Meine Ernährung hatte sich inzwischen stark verbessert. Ich ernährte mich zwar wieder mischköstlich, kochte aber sehr viel frisch. Dennoch ging mein Gesundheitszustand bergab. Rheuma seit Anfang 20, Asthma kam dann auch noch hinzu und ich war sehr erschöpft. Auch mein erster Sohn hatte starke gesundheitliche Probleme ab einem Alter von 4 Monaten. Es folgten insgesamt acht Krankenhausaufenthalte und sechs OP’s, drei davon im ersten Lebensjahr. Auch sein Weg hat mich später zu weiteren Recherchen und Umstellungen veranlasst. So konnte es nicht weiter gehen.

Ich mit 27 kurz vor der Geburt meines ersten Sohnes und mit meinem stolzen Babybauch

Nach der Elternzeit – „damals“ waren das nur 6 Monate – fing ich erstmal wieder an zu kellnern. Meine Güte dieser Job war noch viel schlechter bezahlt als die Eventbranche. Ich erhielt stolze 5,50 € die Stunde. Wahnsinn… Das Geld brachte ich dann immer direkt im nächsten Supermarkt für die Familieneinkäufe wieder unter die Menschen. War echt frustrierend. Glücklicherweise fand ich schnell einen tollen Job bei einem Eventdienstleister für digitale Eventfotografie und bekam eine Teilzeitanstellung als eierlegende Wollmilchsau. Mein offizieller Titel war allerdings Assistentin der Geschäftsführung. Inoffiziell arbeitete ich in allen Abteilungen mit.

Dank meiner Affinität zu Autos, konnte mich meine Ex-Chefin, die auch Rennfahrerin war, dazu überreden als Grid-Girl beim 24-h-Rennen aufzulaufen. Was für eine tolle Erinnerung…

Es waren echt tolle Jahre, die 2009 mitten in der Wirtschaftskrise leider endeten. Schade, denn ich hatte gerade in die Projektleitung gewechselt. Die Kunden hatten aber kaum noch Budgets. Nach ein paar Monaten Kurzarbeit, entschloss ich mich, mich selbstständig zu machen.

Mit meiner Sis in der Nähe von Madrid

Ehe-Aus – neue Liebe – neuer Job

Während dieser Jahre bei Vividot stand dann noch meine Ehe vor dem Aus. Nur 5 Jahre nach der Hochzeit trennte ich mich von Jamies Papa. Ich war inzwischen 30 Jahre alt und fragte mich jeden Tag beim Blick in den Spiegel: „War das jetzt schon alles? Geht es jetzt immer so weiter bis zur Rente?“. Bei dem Gedanken bekam ich echt Depressionen. Nicht lange nach der Trennung kam ich mit meinem späteren langjährigen Lebensgefährten zusammen und wir gründeten mit seinen beiden Töchtern eine Patchworkfamilie. Meine Selbstständigkeit lief an, allerdings schlechter als erhofft. Die Budgets waren natürlich auf dem freien Markt auch nicht wirklich besser als im Angestelltenverhältnis und so kam es dazu, dass ich auf Provisionsbasis zusätzlich bei meinem Lebensgefährten im Immobilienbüro anfing. Er bildete mich intern aus und kurze Zeit später arbeitete ich dann überwiegend als Maklerin im Verkauf. Ich verkaufte alles: Von der kleinen 1-Zimmer Wohnung als Kapitalanlage bis hin zum großen sanierten Altbau oder Loft. Ganz egal. Es machte riesigen Spaß. Ich beriet Kunden und war ständig in ganz Hamburg und über die Stadtgrenzen hinaus unterwegs. Sogar in Berlin hab ich mal ne Wohnung verkauft. Was ich an dem Job liebte, war die Vielfalt der Aufgaben, die man als Makler hat und ich saß nicht nur am Schreibtisch. Das war echt genial.

Das kleinste Büro der Welt. Ich hatte damals meine Wohnung aufgegeben und war mit meinem Sohn zu meinem neuen Freund gezogen. Platz für einen Schreibtisch hatten wir leider erstmal nicht…

Zu Beginn der Maklerzeit auf der Terrasse meines Mega-Lofts an direkt an einem Kanal in Hamburg… Hammer…

Kurz nach meinem Ehe-Aus ging es mir körperlich sehr sehr schlecht. Ich saß abends heulend auf dem Sofa, weil meine komplette Verdauung streikte. Zusätzlich war ich auf meinem niedrigsten Gewicht von 41kg (Das waren etwa 20kg weniger als das Spitzengewicht 12 Jahre vorher) angekommen. Glücklicherweise lernte ich etwas später eine mittlerweile sehr gute Freundin kennen, die mich auf ein Buch über das Säure-Basen-Verhältnis aufmerksam machte. Das erschien mir so schlüssig, dass ich das Gelesene rasch in die Tat umsetzte und innerhalb von einer Woche ca. 95% meiner Beschwerden auflösen konnte. Meine Reise ins Veganland hatte damit begonnen. Drei Jahre später begann der lange Weg mit der Gebärmutterhalskrebsvorstufe, über die ich in anderen Beiträgen schon geschrieben habe. Lies dazu die Artikel „Dem Krebs den Stinkfinger zeigen“ und „Frauenleiden Gebärmutterhalskrebs – mein Weg…“ Heute bin ich mir sicher, dass sich dieses Problem bereits mit Anfang 20 manifestierte. Zu einer Zeit meiner schlechtesten Ernährung, als ich sehr viel rauchte und feierte und sehr viele Milchprodukte und Thunfisch verzehrte… zu meiner wilden Gastrozeit also… Bei meinem Sohn gab es riesige Probleme mit chronisch rezidivierenden Mittelohrentzündungen. Zwei OP’s gehen auf deren Konto und endeten mit dem Einsatz von Paukenröhrchen. Eine dritte OP konnte ich durch das Streichen der Milchprodukte auch für ihn abwenden. Immerhin davon blieb er bis heute verschont.

So fühlte ich mich bei Diskussionen über gesundes Essen mit meinem Ex…

Ich arbeitete so also viele Jahre als selbstständige Maklerin vor mich hin, vertiefte mich immer weiter in die gesundheitlichen Aspekte der veganen Ernährung, war ab Herbst 2011 dann streng vegan und begann damit, sehr viel Sport zu treiben. Mein damaliger Lebensgefährte hielt nicht viel vom Vegansein und meinem Sportpensum und es begann zu kriseln. Zunächst hatte ich jedoch wahnsinnige Angst mich zu trennen. Ich wusste ich stünde vor einem großen Loch, denn es hing ja nicht nur die Wohnung, sondern auch der Job dran.

2013 bei meinem ersten Halbmarathon mit ganz vielen Leuten aus der „Vegan for fit“-Gruppe…

2013 beim Color-Run… Wir haben echt einige Events mitgenommen ;)

Nochmal Liebe aus – und neue Liebe – Babybauch

Zwischen den beiden oberen Bildern kam es schlußendlich dann nach knapp sechs Jahren doch zur Trennung von dem langjährigen Lebensgefährten – und einige Monate später schied ich auch aus seiner Firma aus. Die Situation war leider unhaltbar geworden.

Und es ging wieder schnell. Der Papa von meinem Kleinen trat in mein Leben und ich dachte „Mensch Carmen – jetzt bist du endlich angekommen“. Wir waren wahnsinnig verliebt und ich recht schnell und überraschend schwanger. Anfangs pendelte ich zwischen Deutschland und Nigeria, denn er arbeitete als Halbnigerianer gerade dort. Nachdem ich schwanger war und in Nigeria gerade Ebola ausbrach, blieb ich sicherheitshalber in Deutschland.

2014 bei meinem ersten Besuch in Nigeria, besuchte ich das erste und einzige vegane Restaurant Nigerias und lernte dort nigerianisch vegan zu kochen.

Also saß ich schwanger in Deutschland, fand keine Literatur zum Thema vegane Ernährung in der Schwangerschaft und entschloss mich  spontan diese Lücke zu schließen. Da ich ohnehin schon ab und an vegane Kochkurse gegeben hatte, bot es sich ja an in diesem Bereich einfach weiterzumachen. Also begann damals meine vegane Arbeitsreise mit den Ausbildungen zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin und vielen weiteren Fachfortbildungen, Seminare und auch für die Heilpraktikerausbildung. Das kannst du gerne alles in meinem Ausbildungswerdegang unter „About“ nachlesen.

Der größte Aufprall meines Lebens

Mein Jüngster kam im Februar 2015 zur Welt, sein Vater war einige Monate in Deutschland, weil er seinen Job in Nigeria verloren hatte, suchte aber bereits nach einem Neuen. Das war eine verdammt harte Zeit. Wir hatten so gut wie kein Geld mehr und wussten meistens nicht, wie wir den Kühlschrank füllen sollten. Das ist schrecklich, wenn man in so einer Zeit ein Kind bekommt… die Ängste ließen mich kaum schlafen. Meine engsten Freundinnen machten sich große Sorgen um mich. Aber ich schaue immer positiv in die Zukunft und das gab mir Kraft. Irgendwann hatte Yanniks Papa wieder einen Job und ging zurück nach Nigeria. Als Yannik 9 Monate alt war, erfuhr ich von dem Doppelleben seines Vaters und trennte mich sofort. Er hatte mich bereits ein Jahr betrogen. Die andere Frau wusste nichts von mir und dem Baby. Unfassbar. Inzwischen gibt es keinen Kontakt mehr. Keine Nachfragen seinerseits, in 90% der Monate keinen Unterhalt, keine Anrufe zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Für den Kleinen ist das schrecklich. Er vermisst (s)einen Papa. Natürlich hat er keine Ahnung wer sein Vater ist. Ich erzähle ihm immer viel, aber es hilft ihm nicht darüber hinweg, dass er ohne Vater aufwächst. Aus yogischer Sicht sind die Jahre zwischen 3 und 7 dem Vater zugeordnet. Und das macht sich jetzt auch genauso bemerkbar.

Seit der Trennung bin ich nun alleine. Flirts gab es und auch kleinere Versuche mehr draus werden zu lassen. Aber insgesamt hab ich einfach gemerkt, dass ich Zeit brauch(t)e.

Jetzt fühle ich mich sehr gut, mein Buch „Vegan in anderen Umständen“ wurde im Herbst 2017 veröffentlicht. Ich lebe mein Leben frei, habe eine tolle Wohnung für mich und die Jungs gefunden, kann mich alleine finanzieren. Leute das war ein langer, steiniger Weg. Aber ich würde ihn immer, immer wieder nochmal gehen. Vielleicht macht dir das auch ein bisschen Mut, falls du in einer ähnlich verzwickten Situation steckst.

Meine Vision

Irgendwann einmal möchte ich auf einer grünen Insel sitzen. Auf meiner eigenen Finca mit ein paar Gästehäusern und ganzheitliche Retreats mit Ernährung, Yoga, Detox, Familienstellungen und mehr anbieten. Natürlich möchte ich weiterhin publizieren. Egal ob on- oder offline.

Meine gemütliche Finca in meinem Kopf… Also da ist sie schon…

Dafür baue ich jetzt schon vor. Deshalb absolviere ich die Heilpraktikerausbildung und meine weiteren Fachfortbildungen. Ich möchte ganzheitlich heilen, weil auch ich Heilung erfahren habe. Um dies zu tun brauche ich eine Heilerlaubnis und die Genehmigung therapeutisch arbeiten zu können. Kürzlich habe ich mich auch dazu entschlossen nach der HP-Ausbildung noch eine Yogalehrerausbildung zu machen. Mal sehen was mir noch so alles einfällt.

Und will ich das alleine machen? Nein eigentlich nicht. Ich würde es toll finden, wenn ich irgendwann mal wieder einen Mann an meiner Seite habe, dem ich voll vertrauen kann und der in die gleiche Richtung blickt wie ich, der für meine Kinder, insbesondere den Kleinen eine Vaterfigur sein kann. Aber abhängig werde ich mich von diesem Wunsch nicht machen. Notfalls mache ich das auch alleine.

Rückblickend waren alle Erfahrungen – ob gut oder schlecht – alle Schicksalsschläge für mich wichtig, um jetzt in die Richtige, in meine, Richtung zu gehen. Sicherlich hatte ich mir mein Leben ursprünglich vielleicht etwas ruhiger vorgestellt. Wer plant schon irgendwann alleinerziehend mit zwei Kindern von zwei verschiedenen Vätern zu sein? Aber es war und ist alles gut so, wie es ist. Auch alle Ausbildungen und mein recht bunter Weg lassen mich heute sehr selbstorganisiert sein. Meine komplette Buchhaltung, mein Backoffice, meine Flyer und die Webseite – ich kann alles alleine machen. Es mag nicht immer perfekt sein, aber es ist einfach authentisch. Du wirst mich in allem wiederfinden. Nicht perfekt, sondern einfach nur ich. Ich will einfach nur frei sein – im hier und jetzt…. und im Morgen… Ich will, dass meine Kinder glücklich und gesund sind und ihren Weg gehen. Sie sollen immer das tun, was sie möchten.

So du lieber toller Mensch, der du bis hierhin gelesen hast. Ich hoffe es war unterhaltsam. Natürlich hätte ich noch viel viel mehr schreiben können, aber irgendwie musste ich auch viele Dinge etwas kürzen, sonst schreib ich noch am St. Nimmerleinstag.

Alles Liebe

Deine Carmen

„Ja – schicke mir bitte den gratis eMail-Kurs über Vitamin B12 in Schwangerschaft, für Babies, Kinder und Erwachsene!“

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Ganz ganz lieben Dank an dieser Stelle schon einmal an dich und alle anderen, die mich schon unterstützt haben. Ihr seid großartig und haltet meine frei zugängliche Arbeit und Arbeit an Büchern am Laufen. Love you all….!!!

3 Kommentare

  1. Hallo Carmen,
    rasanter Lebensverlauf seit der Zeit, als wir beide, so um die Jahrtausendwende, mal Tango Argentino bei Andreas Staack und Sportspass tanzten.
    Sind da noch Erinnerungen vorhanden, zur Komplettierung deines Film-Rückspanns?
    Wie komme ich nun gerade auf dich?
    Hin- und wieder google ich die Namen der Menschen die mir auf meinem bisherigen Lebensweg begegnet sind, um möglicherweise etwas über sie zu hören/finden und Erinnerungen zu meiner Lebensbiografie wachzuhalten.
    Wenn´s passt gehen wir beide mal Kaffee trinken.

    Herzliche Grüße
    Axel

    Antworten
    • Mensch Axel, der Wahnsinn. Was für eine Überraschung. Das ist ja gefühlt schon ewig her. Ich hatte dann ja mit Tango aufgehört und 15 Jahre Flamenco getanzt. Vielleicht erinnerst du dich, dass ich parallel auch damals schon Flamenco getanzt hatte. Dann hab ich mich einfach für eins entschieden, damit ich es intensiver betreiben kann. Aktuell schaffe ich leider gar nichts davon, dabei zieht es mich so auf die Tanzfläche. Am besten wären für mich wohl Salsa/Merengue und Bachata zum Stressausgleich. ;)
      Wäre total schön dich mal wieder zu sehen, allerdings bin ich ganz ehrlich – meine Zeit ist extrem beschränkt und ich schaffe es kaum noch meine engeren Freunde zu sehen. Die hätten natürlich immer Vorrang. Aber es freut mich sehr, dass ich von dir gehört habe. Du kannst ja hier immer beobachten was ich so gerade treibe ;)….

      Liebe Grüße und alles Gute für dich
      Carmen

      Antworten
      • Nichtwahr Carmen, der helle Wahnsinn.
        Klar erinnere ich deine Flamenco-Aktivitäten, auch dass du in die USA wolltest oder?
        Ich habe eine Zeit lang den TA noch weiter getanzt, aber dass ist nun auch schon länger vorbei. Meinem Wassersport bin ich weiterhin treu geblieben, Stressabbau, Fitness, Steigerung der Lebensqualität, Freundeskreis.
        Schau doch mal unter venuvis.de – seit Januar bin ich mit einer kleinen Firma am Start, Feedback könnte mir sicherlich nicht schaden.
        Ansonsten mach mal mit deinen Kids eine Ausflug in die Hafencity, Elbe und Schiffe aus erster Reihe gucken, aber rechtzeitig anmelden, damit ich zu hause bin und Erfrischungen bereithalte.

        Herzliche Grüße
        Axel

        Antworten

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