Vorbei sind die Zeiten, in denen Raclette nur aus Käse und Brot bestand.

Einerseits ja schön, denn Raclette ist eins der wenigsten Gerichte, zu denen man wirklich sagen kann:

Da ist für jeden was dabei!

Andererseits stelle ich mir, angesichts der vielen Möglichkeiten, jedes Mal die selben Fragen:

  • So, was brauchen wir jetzt nochmal?
  • Welche Leckereien hatten wir denn beim letzten Mal auf dem Tisch?
  • Wer mag was am liebsten?
  • Also was darf ich auf gar keinen Fall vergessen?
  • Und habe ich davon noch etwas im Vorrat?
  • Oder sollen wir mal was Neues ausprobieren?
  • Wo ist eigentlich das Raclette-Gerät?

Also zur letzten Frage musst du selber die Antwort finden. Aber für alle anderen hab’ ich mir jetzt etwas einfallen lassen! Doch dazu kommen wir später. ;-)

Zunächst wollen wir uns einer weiteren Herausforderung stellen:

 

Was essen eigentlich Veganer zu Weihnachten?

Den Baum? :-)

Nein, natürlich nicht.

Also bei uns gibt es Raclette. Wie immer.

  • Raclette lässt sich wunderbar vorbereiten.
  • Bietet Möglichkeiten für jeden Geschmack.
  • Und ist gesellig.

Seit 2012 genießen wir mit unserer Großfamilie die pflanzliche Ernährung und ich habe eine gute Nachricht für dich:

 

Raclette geht auch vegan!

Allerdings fanden wir das am Anfang gar nicht so einfach:

  • Die größte Herausforderung brachte der Käse mit sich. Denn mit was bitte sollten wir überbacken, wenn nicht mit Käse?
  • Aber auch für die gewohnten Fleisch-Komponenten mussten Alternativen her.
  • Ich musste mich auf die Suche begeben nach den besten Rezepten für vegane Soßen und Dips.
  • Und fürchtete den Verzicht auf den geschmolzenen Schokoladen-Traum am Ende eines jeden Raclette-Spektakels.

Für Raclette gibts es ja ohnehin schon so einiges zu bedenken und das Ganze jetzt auch noch in vegan?

Keine Sorge – alles halb so wild: Wenn man ein paar Dinge beachtet, lässt sich Raclette wirklich einfach veganisieren.

In diesem Artikel lernst du alle Zutaten kennen, die es für ein gelungenes Raclette baucht. Viele sind auch ohnehin schon vegan. Und auch für die anderen zeige ich dir gute Alternativen.

Ich verrate dir, wo du schnelle Rezepte für Salate, Baguettes, Käsesaucen, und und und findest.

Und außerdem bekommst du eine geniale Checkliste, damit du dich zwischen all den Möglichkeiten zurecht findest und euer Raclette-Essen stressfrei planen kannst.

Also einfach alles, was du brauchst, damit euer veganes Raclette wirklich ein Festessen wird.

Na, dann wollen wir mal:

Auf die Pfännchen – fertig – los!

 

Veganes Raclette: Die Zutaten

Heutzutage wäre es fast einfacher, aufzuzählen, was beim Raclette nicht dabei ist.

Alles Mögliche kann man in die kleinen Pfännchen füllen:

Meist bilden Kartoffeln und Baguette die Basis. Aber auch Gnocchis, Nudeln oder Reis sind einen Versuch wert.

Bei Obst und Gemüse sind natürlich keine Grenzen gesetzt: Ob süß, aus der Dose, Rohkost, vorgegart oder sauer eingelegt, alles ist denkbar. Wie wäre es mal mit Kürbis, Süßkartoffeln oder getrockneten Tomaten?

So ziemlich jede Raclette-Zutat ist optional, außer eine: Der Käse. Und auch, wenn es inzwischen eine große Auswahl an veganen Käsesorten gibt, bevorzugen wir „käsige Saucen“ wie z.B. den Hefeschmelz.

Kommen wir zum Vleisch. (Ich hab’s mal so genannt… mir ist nichts besseres eingefallen.) Auch hier kannst du dich aus einer großen Auswahl an Alternativen bedienen. Und wenn du noch keine guten Erfahrungen mit Tofu gemacht hast, wird’s wohl Zeit für eine richtig gute Marinade.

Was auf der Torte die Sahnehäubchen, sind beim Raclette die Saucen und Dips. Möchtest du ein paar schnelle, kinderleichte Rezepte kennen lernen? Gekauft oder selbst gezaubert, Soßen dürfen einfach nicht fehlen.

Besonders beliebt ist bei uns der Schokoladen-Traum am Ende. Hatte ich schon erwähnt, oder? Schokolierte Beeren und Bananen kommen als Nachtisch besonders gut an.

Oh, ich merke: Die Vorfreude auf das Käse-Vergnügen steigt. :-)

Damit du alle Zutaten auf einen Blick hast und vielleicht sogar noch auf die ein oder andere neue Idee kommst, habe ich eine geniale Checkliste vorbereitet.

Am Besten druckst du sie dir jetzt HIER aus:

DOWNLOAD: Deine geniale Checkliste Raclette

So kannst du beim Weiterlesen immer mal einen Blick auf die Checkliste werfen.

 

Alle Details zur Checkliste

Dich erwarten nun jede Menge Produkt-Empfehlungen und Rezepte-Links.

Dabei schauen wir uns die einzelnen Bereiche an, wie du sie auch auf der Checkliste findest:

  • Vorspeise
  • Basis
  • Obst
  • Gemüse
  • Käse
  • Vleisch
  • Saucen / Dips
  • Nachtisch

Achtung – jetzt wird’s lecker!

 

VORSPEISE

Vorspeise zu Raclette – ja oder nein?

Das ist eine gute Frage!

Eine Vorspeise soll den Appetit anregen und den größten Hunger dämpfen.

Jetzt mal ehrlich: Geht es dir auch so, dass du dich am liebsten direkt auf die Raclette-Zutaten stürzen würdest?

Da bei Raclette ja ohnehin schon groß aufgetischt wird, kommen wir auch gut ohne Vorspeise aus.

Außerdem haben einige der Zutaten ja schon Vorspeisen-Charakter: Antipasti zum Beispiel. Oder Baguette mit Bruschetta, Guacamole oder Hummus.

Wenn du also nicht auf die Vorspeise verzichten möchtest oder wenn du Kinder dabei hast, die nicht abwarten können, bis das Raclette-Gerät endlich heiß genug ist, könntet ihr auch einfach verkünden: „Wer will schon mal was naschen?“

Für dich führt kein Weg dran vorbei: Eine Vorspeise muss her?

Okay, hier kommen drei Ideen für den „Gruß aus der Küche“

1. Salat

Vor allem ein Salat mit Bitterstoffen vor dem Hauptgang wirkt wie ein „gegessener Aperitif“ und passt gut zum üppigen Hauptgang.

Hier findest du raffinierte Salatkreationen zum schnellen Nachmachen:

2. Suppe

Magst du Suppen? Auch kalte Suppen?

Ja, ich weiß, eine Suppe ist streng genommen noch ein weiterer Gang für sich, aber wir wollen mal nicht so pingelig sein. Ist doch bald Weihnachten!

Und gerade beim Raclette kann ich mir eine kalte Suppe ganz gut vorstellen, denn warm genug wird dir am Raclette-Gerät schon noch werden.

Gewöhnungsbedürftig? Na, dann verrate ich dir einfach für beide Geschmäcker, warm und kalt, unsere Lieblinge:

3. Aperitif

Ein Getränk vorweg hat was Feierliches, oder? Und so eine „flüssige Vorspeise“ kann auch ich mir wiederum gut vorstellen.

Drum möchte ich dir ein paar weihnachtliche Klassiker und Cocktails vorstellen, die die Rolle des Aperitifs einnehmen könnten:

 

BASIS

Eine minimalistische Version von Raclette (wenn es sowas heutzutage überhaupt noch gibt) würde sich mit Kartoffeln und Baguette zufrieden gegeben.

Und ja, ich stimme zu:

Raclette ohne Baguette – das geht nicht!

Mit Zwiebeln, Oliven, Nüssen, soft oder rustikal: Baguette, Fladenbrot oder Ciabatta dürfen einfach nicht fehlen.

Da längst nicht jedes Brot vegan ist, bist du auch hier auf der sicheren Seite, wenn du selber den Ofen anschmeißt:

Und was dient uns noch als Raclette-Basis?

Kartoffeln.

Aber auch Kartoffelgnocchi, Nudeln oder Reis können eine schöne Abwechslung sein.

 

OBST

Obst + Schokolade = Himmlischer Nachtisch beim Raclette.

Ich kann’s ehrlich gesagt kaum abwarten, mit dir über den Nachtisch zu sprechen:

Abgesehen vom Schokoladen-Traum gibt’s noch einige weitere süße Ideen, was du mit dem Obst anstellen kannst.

Doch der Nachtisch kommt ja bekanntlich erst ganz am Schluss. :-/

Also zurück zum Obst:

Denn auch deine herzhaften Pfännchen kannst du mit ein paar Ananasstücken, Cranberries, Apfel- oder Pfirsichspalten aufpeppen. Probier’s einfach mal aus!

 

GEMÜSE

Auf der Checkliste siehst du das Gemüse in Kategorien eingeteilt: Einfach nur raus aus der Dose oder dem Glas, schnippeln oder vorgaren.

All das kannst du auch schon Stunden vorher erledigen.

Nur die Avocado würde ich ganz frisch servieren.

Weißt du, was echt praktisch ist?

So eine drehbare Servierplatte.

Wir haben eine aus Holz und dort versammeln sich all die Schälchen mit den Köstlichkeiten.

Vorteil: Jeder kommt dran.

Nachteil: Jeder kommt dran. :-/

Kinder bedienen dieses Karussell natürlich liebend gerne. Aber bisher ist immer alles gut gegangen.

 

KÄSE

Ja, ich weiß, Raclette bedeutet Käse. Und Käse ist nicht vegan.

Doch lassen wir uns davon aufhalten?

Nö.

Wir nehmen die Herausforderung an und widmen uns der Frage: Mit was bitteschön überbackt ein Veganer seine Raclette-Pfännchen?

Und wie so oft hast du zwei Optionen: Kaufen oder selber machen.

Die Auswahl an veganen Käse-Alternativen kann sich inzwischen sehen lassen: Scheiben, Stücke, Reibe- und Frischkäse, Feta, Mozzarella und und und…

Hier einige bekannte Hersteller, bei denen du echt alles findest:

Schau dich einfach mal im Supermarkt, im Bioladen oder im Onlineshop um. Achte darauf, dass du Sorten nimmst, die gute Schmelz-Eigenschaften haben.

Ähnlich wie mit Pflanzendrinks sind auch die veganen Käsesorten Geschmacksache.

Die Favoriten unsere Kinder sind Würfelkäse (Wilmersburger: Stück Classic) und Reibekäse (Simply V: Reibegenuss).

Mein Mann und ich, wir können gar nicht so viel mit „Fake-Käse“ anfangen und freuen uns schon auf das Überbacken mit leckeren Soßen.

Eine besser als die andere: Fünf Rezepte für Käsesaucen

Veganes Raclette

Veganes Raclette Rezept

VLEISCH

Nahezu wöchentlich entdecke ich neue Fleisch-Alternativen im Supermarkt-Regal.

Woran das wohl liegt?

Na ja, die wenigsten Veganer entscheiden sich aufgrund des Geschmacks gegen Fleisch.

Und stehen die Feiertage an, suchen auch wir uns Bratfilets, Gyros und Wiener aus, die sonst eher selten auf unseren Tellern landen.

Auch wenn die meisten zumindest nicht ungesünder als das „Original“ sind, bevorzugen wir generell Produkte, die so wenig wie möglich verarbeitet wurden.

Am besten schnappst du dir Naturtofu und marinierst ihn selber, ganz nach Gusto.

Das ist für dich Neuland?

Also es kommt vor allem auf eins an: Flüssigkeit raus, Geschmack rein.

Mit welchem Trick auch du das ganz einfach hinbekommst, erfährt du hier, im  kleinen „Tofu 1x1“ (Nicole Just).

Du kannst natürlich auch Fertigprodukte kaufen oder online bestellen.

Bekannte Hersteller von Fleisch-Alternativen sind z.B:

Bei uns kommt, abgesehen von selbst mariniertem Tofu, folgendes auf den Tisch:

  • Tofu Rosso
  • Räuchertofu Mandel-Sesam
  • Tofu-Wiener
  • Pizza-Bratfilets
  • Seitan-Gyros
  • Soja-Hack

Das Soja-Hack brate ich vorher mit kleinen Zwiebelstückchen an und rühre ordentlich Tomatenmark unter. Nun ist es Hackfleisch zum Verwechseln ähnlich.

Falls dein Raclette-Gerät die Möglichkeit bietet, oben drauf etwas anzubraten, habe ich noch einen Geheimtipp für dich!

Freunde verrieten mir ihr besonderes Raclette-Highlight: Saté-Spieße.

Drei Rezepte zur Auswahl, um vegane Saté-Spieße zuzubereiten:

SAUCEN / DIPS

Ketchup, Majo, Senf – LAAAANGWEILIG!

Jetzt Nachtisch?

NEIN! – Der kommt am Ende. Hab’ Geduld! ;-)

Also was die Soßen angeht – da geht nichts über’s Selbermachen!

Möchtest du unsere beliebtesten Saucen und Dips kennen lernen?

Sieben einfache Rezepte für fantastische Raclette-Saucen:

  1. Guacamole aus Avocados, Zitronensaft, Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Optional: Tomaten, Knoblauch und Kräuter, wie Basilikum oder Koriander.
  2. Hummus aus Kichererbsen (aus der Dose), Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Optional: Tahin (Sesammus), eingelegte Tomaten und Kräuter, wie Kreuzkümmel, Paprikapulver oder Petersilie.
  3. Erdnuss-Sauce aus Erdnussbutter/-mus, Kokosmilch (alternativ Mandeldrink) und Sojasauce. Optional: Gemüsebrühe, Knoblauch, Paprika- und Currypulver, Chili-Flocken oder -paste und beliebige Kräuter.
  4. Currysauce aus Mandelmus, Wasser, Currypulver, Salz und Pfeffer
  5. Knoblauchsauce: Da halte ich mich an dieses Rezept.
  6. Mango-Chutney kaufe ich meistens. Kannst du aber auch selber machen.
  7. Basilikum-Ketchup aus angebratenen Zwiebeln, Tomaten, Salz und Pfeffer und natürlich Basilikum

Ups! Doch ein Ketchup dabei. Dann verrate ich dir jetzt auch noch unseren absoluten Lieblings-Senf aus dem Bioladen: Grill & Fondue Senf (byodo).

Und wenn du schon im Bioladen stehst, nimm’ direkt noch diese Sauce mit: Grillsauce Cajun Island (Sanchon). Erinnert an Cocktail-Sauce. Sehr lecker!

Wenn ich an all die leckeren Saucen-Kreationen denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Dabei kommen wir doch erst noch zum Bestem:

Dem…

… NACHTISCH!

Jippieh!

 

NACHTISCH

Endlich! Jetzt geht’s um den Schoko-Traum!

Wir wären doch schön blöd, würden wir nicht das warme Raclette-Gerät nutzen, um Obst von zart schmelzender Schokolade umhüllen zu lassen.

Hmmm – lecker!

Was ein Glück, dass der Haupt-Rohstoff für Schokolade nicht – wie so oft vermutet – Kuhmilch ist, sondern die Kakao-Bohne.

Was allerdings schon mal zu Missverständnissen führt:

Die Zutat „Kakaobutter“ ist das Kakaofett aus dem Samen des Kakaobaumes und somit rein pflanzlich.

Achtung: „Butterreinfett“ ist nicht vegan.

Generell gilt: Je höher der Kakaoanteil, umso dunkler und herber die Schokolade. Das sind dann Sorten wie Feinherb, Edelbitter, Zartbitter, dunkle oder schwarze Schokolade.

In fast jedem Supermarkt bekommst du vegane Schokolade.

Wusstest du, dass die Sorten Halbbitter und Marzipan von Ritter Sport vegan sind?

Doch wenn du dich, wie ich, mit dunkler Schokolade nicht so anfreunden kannst, lohnt sich der Besuch im Bioladen oder Onlineshop.

Hier findest du eine große Auswahl an veganer Schokolade: Dunkle, helle, weiße. Mit Himbeeren, Orange, Rosinen und Nüssen. Kokos oder Trüffel.

Und und und…

Schmelzen tun sie alle ganz gut. Also schnapp’ dir die Sorten, die dich gerade anlächeln. Du musst sie ja nicht gleich zum Hauptnahrungsmittel werden lassen. ;-)

Schokolade für veganes Raclette, die ich empfehlen kann:

  • Unsere Kids wollen die: Frankonia – helle Vegan (Netto oder Kaufland).
  • Mein Mann steht auf was Dunkles: Rewe Bio – Schweizer Edelbitter-Schokolade.
  • Und ich entscheide mich für die mit Praliné-Füllung: Rapunzel – Nirvana Vegan und Nirvana Noir.
  • Diese weiße Schokolade ist auch echt lecker, wenn du Kokos magst: Veganz – Weiße Rice Choc Kokos-Flakes.

So und jetzt kannst du dich so richtig austoben und die dollsten Kreationen brutzeln!

 

Sieben Ideen für traumhaften Nachtisch aus dem Raclette-Pfännchen:

  1. Beeren-Mix mit Triple-Choc (dunkel, hell und weiß)
  2. Bananen, Schokolade und Marshmallows
  3. Äpfel, Rosinen, Zimt und ein bisschen Soja-Sahne oder Mandelmus
  4. Weintrauben mit Karamellsauce und Salz
  5. Pfirsich, Schokolade und geröstete Walnüsse
  6. KiBa-Choc: Banane, Sauerkirschen und Schokolade
  7. Birne Helene: Birnen aus dem Glas, Zartbitter-Schokolade und Preiselbeeren (optional: Minze und Mandelblättchen)

Deiner Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Auch eine Kugel Vanilleeis, die du am Ende über dein Kunstwerk gibst, macht sich immer gut. Z.B. Soja-Eis Bourbon-Vanille (Rewe).

Und kurz bevor ihr platzt, kannst du noch eine Runde Espresso oder Pfefferminztee ausgeben.

Oder einen Digestiv anbieten, wie diesen: Veganer Eierlikör (vegannews).

Anschließend kugelst du dich auf die Couch und fällst in’s Fresskoma.

Nee, was war das lecker!

Und wer hat’s erfunden?

Die Schweizer!

Ursprünglich sah die Zubereitung ganz anders aus: Ein halber Laib Käse wurde so am offenen Feuer platziert, dass die Schnittstelle langsam schmelzen konnte. Dabei wurde der Käse zusätzlich gebräunt und geräuchert.

Der geschmolzene Käse wurde dann auf ein Stück Brot geschabt. Und das erklärt auch den Namen „Raclette“: Das französische „racler“ bedeutet „schaben“.

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass inzwischen ganz groß aufgetischt wird.

Und falls noch Reste übrig bleiben, kannst du sie am nächsten Tag für einen Raclette-Auflauf verwenden. Den könntest du sogar einfrieren.

 

Nicht nur zu Weihnachten und Silvester:

Raclette geht immer und auch vegan.

Wer sagt denn, dass man Raclette nur an Weihnachten oder Silvester essen darf?

Unsere Tochter hatte sich zu ihrem 10. Geburtstag im September Raclette gewünscht.

Eigentlich kannst du das Raclette-Gerät zu jedem feierlichen, geselligen Anlass rausholen. Hast du es inzwischen gefunden? ;-)

Und es dürften inzwischen keine Zweifel mehr darin bestehen, dass sich auch ein veganes Raclette-Spektakel veranstalten lässt.

Wenn du bis hier hin gelesen hast, weißt du, was du brauchst, damit dein veganes Raclette der Oberknaller wird!

Und für den besseren Überblick erinnere ich dich feierlich an die geniale Checkliste. :-)

Checkliste jetzt ausdrucken: Deine geniale Checkliste Raclette

 

Einkauf planen mit deiner geniale Checkliste

So funktioniert die Checkliste am besten:

  1. Streiche durch, was du nicht magst
  2. Ergänze, was dir fehlt
  3. Hake ab, was schon vorhanden ist
  4. Markiere bunt, wer was mitbringen soll

Das mit dem Markieren ist die Bonus-Option, wenn ihr mit Familie oder Freunden feiert und jeder was mitbringen soll.

Und du könntest sogar deine Kinder mit einbeziehen und sie z.B. abhaken lassen.

Auf jeden Fall bist du nun bestens gerüstet für den Schweizer Klassiker!

  • Du weißt, wie sich Raclette veganisieren lässt.
  • Du hast den Überblick und wirst nichts vergessen.
  • Du kannst gelassen deinen Einkauf planen.
  • Und einfach organisieren, wer was mitbringt.
  • Außerdem werden dir nie wieder die Ideen ausgehen, was zur Abwechslung mal in dein Pfännchen rein könnte.

Ich wünsche dir ein herrliches Käsevergnügen!

P.S.: Wie wäre es mal mit Taco-Chips zum Raclette? ;-)

Über den Autor
DEBBY CRAMER liebt vier Kinder, einen Mann und ihr Leben mit Gott. Der Familienalltag im Hause Cramer ist einfallsreich, intensiv, strukturiert und offenherzig. Debby hat eine Leidenschaft für Veränderungen, die gut tun. Darum genießt ihre Family seit 2012 einen veganen Speiseplan. Familien, die das auch wollen, unterstützt und begleitet Debby auf ihrem Blog: https://www.familypower-blog.de

 

 

 

 

 

 

Ganz lieben Dank Debby für diesen wundervollen Artikel.

Alles Liebe

Deine Carmen

„Ja – schicke mir bitte das gratis eMail-Kurs über Vitamin B12 in Schwangerschaft, für Babies, Kinder und Erwachsene!“

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2 Kommentare

  1. Hab ich ein Glück, dass ich eingeladen bin ;-)) Appetit hab ich jetzt schon. Das klingt schon beim Lesen sooo lecker…

    Antworten
    • Oh ja, es klang auch schon beim Schreiben so lecker. ;-) Lasst es euch schmecken!

      Antworten

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