Hallo Ihr Lieben,

im Monat der veganen Kinderernährung habe ich heute für Euch eine Buchrezension des Buches “Vegane Küche für Kinder” von Christina Kaldeway, welches in der 1. Auflage bereits im Jahre 2012 beim Compassion Media Verlag erschienen ist – und damit recht früh dran war mit dem Thema Vegane Kinderküche.

Ein absolutes Vorreiter Buch. Es ist bisher auch das einzige Vegane Kinderkochbuch. Korrigiert mich bitte falls ich eines übersehen habe. (Dann bitte in den Kommentaren ;))

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Die Autorin Christina Kaldewey ist Dip. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und Ergotherapeuten mit umfangreicher praktischer Erfahrung im Bereich der Pädagogik mit Kindern verschiedene Alters. Sie lebt seit über acht Jahren vegan und ihre Tochter ist vegan von Anfang an.

Das Buch ist sehr liebevoll umgesetzt mit niedlichen Grafiken und relativ “einfachen” Fotos, was ich aber gerade in diesem Fall sehr gut finde. Denn wenn die Kids selbst kochen dann sollte es danach doch auch aussehen wie auf dem Bild. Sonst ist die Enttäuschung groß ;)

Der Infoteil über Nährstoffe ist recht kurz gehalten. Es ist eben in erster Linie ein Kochbuch und ersetzt hier keinen Ratgeber. Allerdings gibt es dann doch schon Informationen zum Übergang zu Brei oder Fingerfood, sowie einen Brei-Baukasten. Insgesamt 3 Doppelseiten mit viel Text gibt es zum Thema Baby und Breie etc.

Der Hauptfokus liegt natürlich auf richtigen Kinderrezepten. Und es sind wirklich sehr viele Rezepte auf 150 Seiten zu finden, die Kinder lieben. In manchen Rezensionen bei z.B. Amazon hatte ich mal gesehen, dass es kritisiert wurde weil man nicht noch ein Rezept für Spaghetti Bolo vegan braucht. Grundsätzlich stimmt das ja – AAAAABER in meinen Augen sind Kochbücher auch immer Ideengeber und inspirieren an den “Ach-mensch-was-koch-ich-denn-heute-schonwieder-Tagen”. Aber keine Angst: es gibt noch genügend andere Rezepte und ich bin mir sicher die Kinder mögen viele davon sehr gerne.

Auch wenn sie selbst den Löffel schwingen wollen, ist das Buch toll umgesetzt und verständlich für Kinder formuliert.

Vom Standpunkt einer Ernährungsberaterin habe ich noch Verbesserungsvorschläge: mir wird zu viel mit Weizenmehl und Weißmehl gearbeitet. Teilweise findet sich dann aber doch Dinkelvollkornmehl in den Rezepten. Tipp von mir: einfach immer Vollkornmehl und Vollkornnudeln verwenden weil sie uns a) länger satt machen und b) viele wertvolle Nährstoffe haben, die im Weißmehl nicht mehr vorhanden sind, wie z.B. Eisen und Zink…

Was leider auch zu kurz kommt sind Nussmuse. Ich mische die wirklich in jedes zweite Mittagessen. In die Soßen etc. etc. Auf fertigen Pflanzenkäse verzichte ich fast gänzlich. Auch hier wieder eine Nährstoff-Frage. Außerdem sind die Nüsse sehr Energiereich – und das brauchen unsere veganen Kinder ja ;). Letzte Anmerkung zum Thema Hülsenfrüchte: Diese finden sich in Form von Tofu (Soja), Erbsen, Mais und Linsen (ich hoffe ich hab nichts übersehen) und könnten ein bisschen mehr untergeschummelt werden. Ich mische die z.B. auch unter Soßen, so dass die Kids das oft gar nicht merken. Oder in Aufstriche.

Aber wenn Ihr veganen Mamis das im Hinterkopf behaltet, könnt Ihr Euch von den Rezepten inspirieren lassen und sie dann noch etwas anpassen.

Ich hoffe ich konnte Euch mit meiner Einschätzung helfen.

Falls Ihr noch Ergänzungen dazu habt, dann freue ich mich über ein Kommentar direkt unter dem Beitrag.

Liebe Grüße und einen wunderschönen Restsonntag

Eure Carmen