Die Egusi Soup ist ein traditionelles, nigerianisches Gericht. Egusi bezeichnet gemahlene Melonenkerne und ist als cremeweißes, grobes Pulver in Afroshops erhältlich. Egusi wird aber z.B. auch in Ghana gerne gegessen. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten, wovon dies eben eine ist, die mit weniger Öl auskommt. Auf dem Bild seht Ihr drei verschiedene Varianten, welche ich in Nigeria erlernt habe. Der Einfachheit halber stelle ich hier nur eine vor.

  • 1 Tasse Egusi

  • 4-5 Tomaten

  • 2-3 kleine scharfe Paprikaschoten, alternativ eine Peperoni (nach Geschmack)

  • 1-2 rote Zwiebeln

  • 1 Knoblauchzehe

  • Salz, schwarzer Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, Sojasauce

  • Palmöl (typischer Geschmack, alternativ Kokosöl)

  • 4-5 Hände voll Spinat

Für die Tomatensauce Tomaten, scharfe Paprikaschoten, eine Zwiebel, Knoblauch waschen/schälen, zerkleinern und im Blender mixen.
Etwas Palmöl in einem Topf erhitzen und die Tomatensauce hinzufügen, aufkochen lassen. Das Egusi dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. 1-2 EL Sojasauce hinzufügen, mit Salz, Cayenne-Pfeffer abschmecken.
In der Zwischenzeit den Spinat waschen und in kleine Streifen schneiden. Abschließend für kurze Zeit mit dem Egusi kochen. Gegebenenfalls noch etwas Palmöl hinzufügen, da sich der Geschmack dadurch intensiviert.
Die Egusi Soup schmeckt gut alleine oder auch sehr lecker mit Süßkartoffeln vom Blech.

Guten Appetit

Alles Liebe

Deine Carmen

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2 Kommentare

  1. Scharfe Paprikaschoten?? Da gehören Habaneros rein, was sicherlich keine Paprikas sind, sondern eine der schärfsten Chillisorten weltweit! Vorzugsweise die gelben Scotch Bonnett. Wir Afrikaner benutzen die ausschliesslich für unsere Gerichte. Alles andere würde den Geschmack verfälschen. Ich habe auch noch nie von scharfen Paprikas gehört .

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    • Huhu – ja Du hast Recht. Das sind die Habaneros. Ich wusste nur nie sicher ob es nicht doch noch eine andere Sorte ist. Dummerweise konnte mir in Nigeria keiner den Deutschen Begriff nennen… Sie nannten sie immer nur “Peppers”…
      Scharfe Paprikas gibt es übrigens in Ungarn – der Heimat meiner Großeltern ;)… Aber danke für Deinen Hinweis

      Antworten

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