– der Food Report 2018 spiegelt den neuen Trend hin zu pflanzenbasierter Ernährung wider…und der gesellschaftliche Wandel, den vegetarische und vegane Ernährung mit sich zu bringen scheint

Food Report 2018

Vor kurzem wurde der Food Report 2018 veröffentlicht. Klarer Star: das Gemüse!
Die österreichische Ernährungswissenschaftlerin und international renommierte Foodtrendexpertin Hanni Rützler analysiert und reflektiert in ihrem neuen Food Report über die wichtigsten Trendphänomene der Food-Branche und stellt ganz klar fest: „Pflanzen erlangen eine neue Hauptrolle auf unserem Teller“.
Und auch im Alltag dürfte nun so langsam Jedem klar sein – vegetarisch und vegan liegen voll im Trend. Egal ob in der Buchhandlung oder den Supermarktregal, von dutzenden Ratgebern, Zeitschriftencovern und Verpackungen springen uns dutzende neuartige Wortkreationen und Anglizismen entgegen:
„functional food“, „clean eating“, „plant-based“, „veggie“, „green health“, „detox“ – gesunde Ernährung ist derzeit offensichtlich ein großes Thema und Gemüse hat längst sein Image als schnödes Beiwerk zum Hauptgericht abgeschüttelt und steht stattdessen jetzt im Mittelpunkt.
Blogger und Sterneköche kreieren immer neue geniale vegetarische und vegane Gerichte, bei denen selbst dem größten Fleischliebhaber das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Dies ist auch enorm wichtig, da gesundheitliche und ökologische Gründe allein aus echten Fleisch-fans in den meisten Fällen keine Vegetarier machen. Ansprechende und wohlschmeckende Gerichte, die einfach, schnell und günstig zuzubereiten sind hingegen schon. Zum Glück wird dies für viele Menschen immer greifbarer und leichter in den Alltag zu integrieren. Blumekohlsteaks in Gourmetrestaurants, Pitataschen mit Falaffel beim Imbiss um die Ecke, Kokos- und Sojajoghurt in jedem Supermarkt, belegte Brötchen mit Käse auf Mandelbasis beim Bäcker…der Zugang zu Fleisch- und Kuhmilchalternativen wird uns immer leichter gemacht.

„Fleischproduzenten ringen um ihr Image“

Doch nicht nur unser Konsumverhalten ändert sich – auch in unserem Bewusstsein scheint sich etwas zu tun. Wo früher vegetarische und vegane Ernährung noch einen leichten Reformhaus-Mief mit sich brachten und Proteste vor Schlachthäusern und Legebatterien hauptsächlich von einer Handvoll so genannter „Hippies“ geführt wurden, werden diese Themen nun immer relevanter und zwar in allen gesellschaftlichen Schichten. Fleischproduzenten ringen um ihr Image, in dem sie sich für „Tierrechte“ stark machen und Fleisch aus „artgerechter Haltung“ bewerben. Mein Senf dazu? Artgerecht ist nur die Freiheit und kein Tier wird zu Tode gestreichelt, egal wie grün die Wiese, biologisch-hochkarätig das Futter oder harmonisch der alteingesessene Familienbetrieb auch sein mag.
Und mehr und mehr Menschen scheinen es ähnlich zu sehen, wenden sich vom Fleischkonsum ab und damit hin zu pflanzlichen Alternativen. Sie werden experimentierfreudiger, die Einkaufskörbe werden wieder bunter, die Kochtöpfe wieder für etwas anderes als Nudeln herausgezogen. In den Läden halten nun sogar ganz neuartige Küchengeräte Einzug, wie zum Beispiel der „Spiralizer“, ein Gerät, welches Zucchini ruckzuck in spaghettiförmige Streifen, den sogenannten „Zoodles“ („Zuccini + noodles – dt. nudeln“) verwandelt. Diese in leicht gesalzenem Wasser kurz blanchiert und mit einer frischen Tomatensoße oder etwas selbstgemachtem Basilikum-Pesto serviert ergibt eine unglaublich köstliche und schnelle Kreation, die es mit jedem traditionellem Pastagericht aufnehmen kann.

Ran an die Möhrchen

Gemüsespieße aus geräuchertem Tofu, Kirschtomaten, Paprika, Zwiebeln und Champignons erobern die deutschen Grills, der fehlende Speck im cremigen und aromatischen Nudelsalat fällt nun wirklich niemandem mehr auf und wie wäre es zum Nachtisch mal mit Brownies aus Süßkartoffeln oder einer Schokoladenmousse auf Basis von Avocado? Nur Mut, du wirst überrascht sein, wie fantastisch wandelbar unser Gemüse tatsächlich ist! Viel zu lange fristete das Gemüse sein tristes Dasein in unseren Kühlschrankfächern, nun ist es an der Zeit, dass wir wieder lernen, welche Kraft und welcher Genuss tatsächlich in ihm steckt. Unterstützung dabei bietet uns die Schwemme an vielfältigen Rezepten aus Internet, Printmedien & Co, die kaum einen kulinarischen Wunsch unerfüllt lassen.

Abschließend ist also nur noch zu sagen – ran an die Möhrchen!

Dies ist ein Gastartikel von Alisa Engberg. https://www.genusswiederlernen.com

Alisa ist Ernährungs- und Gesundheitsberaterin aus Koblenz

Ganz lieben Dank an dich liebe Alisa und

Alles Liebe auch für dich!

Deine Carmen

„Ja – schicke mir bitte das gratis eMail-Kurs über Vitamin B12 in Schwangerschaft, für Babies, Kinder und Erwachsene!“

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